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Freiwillige

Wer kann mitmachen:

  • Frauen und Männer aus Höngg, die gerne mit Menschen arbeiten

  • die ca. 2 Stunden pro Woche zur freien Verfügung haben

Sie werden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen und über unsere Organisation informiert und können Ihre Einsätze konkretisieren.

Die Freiwilligen bezahlen keine Mitgliederbeiträge.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir freuen uns! Tel. 044 341 77 00, per  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder melden Sie sich gleich an: Anmeldeformular

 

Fragen und Antworten

Wenn ich gerne für die Nachbarschaftshilfe arbeiten möchte, wie muss ich vorgehen?

Sie werden zu einem Gespräch eingeladen. Dabei wird Ihnen das Organisatorische und Inhaltliche unserer Arbeit erklärt. Bei dieser Gelegenheit fragen wir Sie nach Ihren Einsatzwünschen, der Häufigkeit Ihrer Einsätze und der Zeit, welche Sie verschenken möchten.

Welche Verpflichtungen muss ich eingehen?

Bei uns müssen Sie sich an die Schweigepflicht und die Fairness halten. Ansonsten gibt es keine Verpflichtungen. Sie dürfen auch jederzeit eine Anfrage ablehnen, z.B. wenn Sie das Gefühl haben, von den Hilfesuchenden vereinnahmt zu werden.

Kann ich wieder problemlos aufhören?

Ja. Sie können jederzeit aussteigen. Sie dürfen auch zuerst die Hilfesuchenden kennen lernen, bevor Sie sich für eine Anfrage entschliessen. In dieser Beziehung gibt es viele Möglichkeiten und wir sind da sehr flexibel. Jedoch sollten Abmachungen eingehalten werden. Wir müssen uns auf Sie verlassen können.

Muss ich nach jedem Auftrag bei der zuständigen Nachbarschafthilfe rapportieren?

Dies ist nicht notwendig, haben Sie jedoch das Bedürfnis, dies hin und wieder zu tun, freut es uns. Bei Schwierigkeiten können Sie sich jederzeit an die Vermittlungsstelle wenden.

Wer kontrolliert, ob man „gute“ Arbeit gemacht hat?

Die meisten Vermittlungsstellen fragen nach dem ersten Einsatz die Hilfesuchenden an, ob alles geklappt hat. Danach in grösseren regelmässigen Abständen. Die Antworten der Hilfesuchenden geben uns Aufschluss über Häufigkeit der Besuche etc. und darüber, ob sie mit der Nachbarschaftshilfe zufrieden sind.

Habe ich bei Freiwilligenarbeit einen Vorgesetzten?

Ihre Ansprechpartnerin ist die Vermittlungsstelle. Es ist jedoch so, dass die Freiwilligen eigenverantwortlich handeln.

Gibt es ein Feedback für Freiwillige?

Bei unseren Nachfragen erhalten wir von den Hilfesuchenden eine Rückmeldung und leiten diese auch immer wieder an die Freiwilligen weiter. Positive Echos sind ja schliesslich ein bisschen „Lohn“ für alle Mühe und den Einsatz.

Kann man sich aussprechen, wenn Probleme auftauchen?

Sicher, je schneller desto besser. Die Vermittlungsstelle untersteht der Schweigepflicht und ist der richtige Ort für anfallende Probleme. Sind diese sehr schwerwiegend, wird der Vorstand eingeschaltet, der wiederum der Schweigepflicht untersteht.

Werde ich für meinen Einsatz bezahlt?

In den meisten Nachbarschaftshilfen gibt es kein Geld als Entschädigung. Bei einigen ist ein Entgelt üblich. Hingegen werden Ihnen  allfällige Spesen direkt von den Klienten her vergütet. Der Freiwilligeneinsatz ist ein gegenseitiges Nehmen und Geben. Es erweitert den eigenen Horizont und lässt oft Erfahrungen machen, zu denen man zuvor keinen Zugang hatte. 

Darf ich Geschenke annehmen?

Sie dürfen jederzeit Geschenke annehmen – sie sollten aber mehr einen ideellen als einen grossen Materiellen Wert haben. Fragen Sie bei speziellen Geschenken die Vermittlungsstelle Ihrer Nachbarschaftshilfe um Rat. Seien Sie äusserst vorsichtig bei grossen Geldgeschenken.

Mit wie viel Zeitaufwand muss ich rechnen?

Die meisten Nachbarschaftshilfen beschränken einen Einsatz auf zwei Stunden pro Woche. Dies gilt als Abgrenzung. Sie dürfen aber auch mehr Zeit aufwenden, das liegt in Ihrem persönlichen Ermessen.

Wie gehe ich mit den Problemen der anderen um?

In der Zeit, wo sie als Freiwillige bei der hilfesuchenden Person sind, sollten Sie präsent sein. Beim Weggehen lassen Sie die Sorgen und Note dieser Person auch dort und tragen sie diese nicht mit sich herum. Falls es Ihnen trotzdem zuviel wird, dürfen Sie Ihren Einsatz jederzeit reduzieren. Besprechen Sie dies mit der Vermittlungsstelle.

Wie wird Diskretion gehandhabt?

Diskretion ist Ehrensache. Sie verpflichten sich als Freiwillige, das Gesehene und Erlebte nicht weiter zu erzählen und keine Namen zu nennen. Wenn Sie etwas berichten möchten – bitte melden Sie sich bei der Vermittlungsstelle.

Bin ich versichert?

Bei den meisten Nachbarschaftshilfen besteht eine Haftpflichtversicherung. Damit sind Sie versichert, wenn Sie während Ihres Einsatzes z.B. eine wertvolle Vase zerschlagen oder sonst irgend etwas unabsichtlich beschädigen.

Was mache ich, wenn ich mich am Einsatzort unwohl fühle?

Als Freiwillige haben Sie jederzeit das Recht, der Vermittlungsstelle mitzuteilen, dass Sie Mühe haben, einem Einsatz zu erfüllen. Sie werden nach Wunsch ohne Folgen an einen neuen Einsatz vermittelt. Bei solchen Situationen ist es jedoch sinnvoll, z.B. eine anstehende Begleitung zu einem Arzttermin, welche bereits abgemacht wurde, einzuhalten.